Pizza, Pasta, Pronto!

Diese drei Worte haben wir diese Woche oft gehört. Es fing mit „Pronto, Enes!“an, der ein paar Minuten zu spät zum Flughafen nach Bremen kam, aber dafür seine „Rolle“ dabei hatte. Rolle? Welche Rolle? Die Rolle, in der unser "Wooden-Jetty-Poster" für das Erasmus+-Treffen 2018 steckte.

Mit unseren beiden Lehrern Herrn Liebske und Herrn Eckhardt flogen wir - Liz Bremer (10d), Sophie Schrandt (10d), Louisa Imbusch (10b), Enes Akus (10c), Julian Kinzel (10a) und Emil German (10F) - Mitte Mai nach Adria, Italien.

Das Einleben in den italienischen Gastfamilien fiel uns nicht besonders schwer, da wir fast alle bereits Erfahrungen mit Austauschen gemacht hatten und die meisten der Italiener vom Treffen in Cloppenburg im März bereits kannten.

Nach der Anreise am Sonnabend ging es am Sonntag, früh am Morgen, los mit einem Bootstrip nach Venedig und den beiden vorgelagerten Inseln Murano und Burano, wo wir viele alte, farbenfrohe und interessante Gebäude gesehen haben. Mit viel Sonne und leider auch ein paar Sonnenbränden ging der Tag zu Ende. Es folgte am Montag eine erstaunliche Willkommenszeremonie der italienischen Schule. Klavierstücke, Gitarrenklänge und Tänze der italienischen Schüler begrüßten uns, und unsere Gruppe lernte sich bei kleinen gemeinsamen Spielen besser kennen.

Am Dienstag fing die Arbeit an: Physik- und Chemieexperimente aus unseren Nationen (Polen, Italien, Ungarn, Türkei und Deutschland) wurden vorgeführt. Nachmittags besuchten wir das Naturschutzgebiet Po-Delta und erhielten eine Führung durch den botanischen Park. Uns fiel auf, dass es durchaus Ähnlichkeiten mit der Flora an der Thülsfelder Talsperre und der deutschen Nordseeküste gibt. Mit den erhaltenen Informationen aus den Führungen erstellten wir am nächsten Tag in internationalen Gruppen Präsentationen in englischer Sprache über das Po-Delta, was unsere Bindungen erneut stärkte. Als Krönung des Erasmus-Treffens gab es am Mittwoch eine Abschlussparty, bei der wir viele internationale Tänze kennenlernten.

Insgesamt schätzen wir die Zeit der Erasmus+-Woche in Adria sehr wert und sind glücklich darüber, dass wir die Chance hatten, an solch einem internationalen Projekt teilzunehmen und Erfahrungen zu sammeln. Wir würden jedem, der diese Chance bekommt, empfehlen, an einem internationalen Projekt teilzunehmen.

(Liz, Sophie, Louisa, Julian, Enes und Emil, Jg. 10)

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