Donnerstag: 18.05.2017

Nach unserer späten Ankunft am Mittwoch ging am Donnerstag der erste richtige Schultag für uns los. Am Morgen trafen wir uns wie gewohnt im Aufenthaltsraum und wurden dann in der Kantine vom Schulleiter und seinem Stellvertreter freundlichst empfangen. Nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet ging es dann für uns in den Unterricht. Obwohl es in Strömen regnete, begaben wir uns anschließend auf den Weg ins Rathaus, um dort im Saal vom stellvertretenden Bürgermeister empfangen zu werden. Er zeigte uns in seiner Rundführung nicht nur alle wichtigen Abteilungen des Hauses mit dem Konzertsaal und der alten Abtei, sondern auch das Büro des Bürgermeisters.

Wie schnell doch eine Woche vergeht! Die Schulgemeinschaft des CAG war vom 30.03. bis zum 06.04.2017 Gastgeber für französische Gastschüler aus unserer Partnerstadt Bernay in der Normandie.

Am diesjährigen Schüleraustausch nehmen über 40 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 9 teil. Die Partnerschüler kommen sowohl vom Collège Le Hameau als auch vom Lycée Fresnel.

Das Programm in Cloppenburg war vielfältig: Ein gemeinsamer Empfang in der Mensa nach der 14-stündigen Anreise, ein Besuch im Rathaus, der Abschlussabend aller Teilnehmer beim Bowling… Zudem standen Besuche im Unterricht, Schulführungen sowie Ausflüge nach Hamburg und Bremerhaven auf dem Programm. Die 9. Klässler machten außerdem einen Tanzkurs. Auch das Museumsdorf war natürlich wieder ein willkommener Programmpunkt. Besonders spannend für beide Seiten war das Wochenende in den deutschen Gastfamilien. Alle Familien gaben sich große Mühe, den Franzosen unsere Stadt, die Region und die unterschiedlichen Lebensweisen nahezubringen!

Schüleraustausch mit dem Lycée Fresnel und dem Collège Le Hameau

Vorbereitung

Im Herbst 2016 berichteten uns Frau Schmitz und Herr Liebske stolz, dass wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a, c und d am Schüleraustausch mit dem Lycée Fresnel in Bernay teilnehmen dürfen. Sofort begann die Vorbereitung… und die Aufregung stieg! Nach kurzer Zeit war bereits der Kontakt mit den ersten französischen Partnern hergestellt. Wir tauschten Briefe, Mails und Präsentationen über die jeweiligen Länder und Städte aus. Die Spannung stieg weiter, und plötzlich war es auch schon soweit! Am 30. März kamen die übermüdeten Franzosen nach 14-stündiger Fahrt abends endlich am CAG an. Sie wurden mit herzlichen Umarmungen begrüßt und mit einem kleinen Buffet überrascht. Anfangs ging es etwas holprig mit der Verständigung, aber bereits am späteren Abend funktionierte die Kommunikation besser.

Marie Wichmann (9d), Liz Bremer (9d), Emma Schröer (9d), Fabian Kösterke (9a), Patrick Haakmann (9d)

Wochenende in den Familien

Nach der Ankunft am Donnerstagabend erwartete die Franzosen ein erlebnisreiches Wochenende in den deutschen Gastfamilien. Jeder deutsche Austauschpartner hatte andere schöne Aktionen geplant, wie z.B. eine Radtour zum Kletterwald, „Laser tag“ in Oldenburg, Shoppen in Bremen oder auch Kanufahren in Wildeshausen. Die anfangs noch eher etwas schüchternen Franzosen kamen nach und nach mehr aus sich heraus. Natürlich wurde ihnen auch die Cloppenburger Innenstadt gezeigt, was sie sehr erfreute. Die meisten aßen bei schönstem Sonnenschein noch ein Eis, und es waren sogar neue Eissorten darunter, die die Franzosen bisher nicht kannten: Waldmeister zum Beispiel. Nach einem gelungenen, spaßigen Wochenende waren alle müde aber auch sehr fröhlich.

Louisa Hasenkamp (9d), Ida Autzen (9d)

Ausflug nach Hamburg

Am 5. Tag fuhren alle Franzosen gemeinsam mit ihren deutschen Partnern aus den 9. Klassen nach Hamburg. Die Busfahrt war kurzweilig und informativ, da uns unsere Austauschpartner tiefere Einblicke in ihre Musikkultur gewährten („Tchikita“). Nach einem kurzen Aufenthalt bei den Landungsbrücken ging es mit einer interessanten und äußerst amüsanten Stadtrundfahrt weiter. Danach hatten wir eine kurze Freizeit, die aufgrund der politischen Lage in Frankreich und den entsprechenden Vorgaben der französischen Regierung von den Lehrern begleitet werden musste („quartier libre surveillé“ :-). Für einige lohnte sich die freie Zeit besonders, da sie Tim Bendzko trafen und einige coole Selfies mit ihm schießen konnten! Zum Abschluss ging es in die Hafencity, ein Spaziergang bei schönstem Sonnenschein, der uns bis zur erst kürzlich fertiggestellten Elbphilharmonie führte. Hamburg war ganz klar unser persönliches Highlight!

Jakob Lückmann (9a), Jan Geidel (9a), Sebastian Meier (9a), Matthias Tabeling (9a), Maik Polinski (9a), Julian Kinzel (9a)


Weitere Berichte folgen!

Schülerinnen und Schüler aus zwei Jahrgängen werden im Jahr 2017 an einem Austausch mit unserer französischen Partnerstadt teilnehmen. Sowohl die 7Fb als auch Schülerinnen und Schüler aus drei 9. Klassen freuen sich auf ihre Austauschpartner. Die Gäste kommen am 30. März für eine Woche nach Cloppenburg. Unsere Gruppe fährt am 17. Mai zum Gegenbesuch nach Frankreich. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. 

31 Schülerinnen und Schüler aus der Partnerstadt Bernay zu Gast in Cloppenburg. Die Klasse 7F konnte am Dienstag endlich ihre lang erwarteten Partnerschüler vom Collège Le Hameau begrüßen. Auf dem Programm stehen u.a. Ausflüge nach Hamburg und Bremerhaven sowie eine Stadtrallye, die das erhöhte Niveau Französisch (11. Jg.) organisiert hat. Bienvenue au CAG!

Marilou Pascal und Fenja Tensing

Fenja: Marilou, du hast letztes Jahr schon an einem Austausch mit unserer Schule teilgenommen. Warum hast du dich entschieden noch einmal hierher zu kommen?

Marilou: Ich bin sehr neugierig und eine Woche war nicht genug, um viele Eindrücke zu gewinnen.  Und ich wollte wissen, ob ich einen Monat ohne meine Eltern sein kann.

Fenja: War es denn sehr schwierig ohne deine Eltern?

Marilou: Am Anfang war es echt schwierig aber es wurde immer leichter. Jetzt am Ende freue ich mich sehr, sie wiederzusehen.

Fenja: Was hat dir denn besonders gut gefallen?

Marilou: Deine Freunde waren alle sehr nett und ich hatte viel Spaß bei deinen Aktivitäten. Besonders gut hat mir das Reiten und Parcours gefallen. Deine Schule ist auch sehr toll.

Fenja: Meine Schule?

Marilou: Ja. Hier sind alle so freundlich und außerdem habt ihr viel weniger Stunden als wir. Unser Schultag endet erst spät am Nachmittag.

Auszug aus der Facharbeit von Katharina Feldhaus

Der Austausch 2006/07

Der Schüleraustausch des Clemens-August-Gymnasiums mit dem Lycée Augustin Fresnelfand das erste Mal im Schuljahr 2004/05 statt, nachdem die langjährige Partnerschaft mit dem Collège Marie Curie aufgrund mangelnder Teilnehmerzahlen eingestellt werden musste. Der Grund: Kaum noch Schüler und Schülerinnen des Collège wählen Deutsch als zweite Fremdsprache. Nach und nach wird sie durch Spanisch ersetzt, denn es heißt, für Franzosen sei es leichter Spanisch zu lernen, welches dem Französischen sehr ähnelt. Auch die Anzahl der Deutschschüler des Lycée Augustin Fresnel schrumpft. Glücklicherweise jedoch lassen sich im Moment noch genügend Schüler für einen Austausch mit dem Clemens-August-Gymnasium finden. So zählte man am 2. Dezember 2006 32 Franzosen und Französinnen, die sich für eine Woche in deutschen Gastfamilien einfanden.

Zum vierten Mal seit 2006 führen das CAG und das Lycée Salvador Allende in Hérouville-St-Clair, Caen, einen Schüleraustausch durch. Seit dem 16.03.12 sind unsere 25 französischen Gäste, die von der gebürtigen Cloppenburgerin Blanda gr. Kohorst und ihrer Kollegin Sophie Simonnet betreut werden, bei uns in Cloppenburg zu Gast, wo sie gemeinsam mit Cloppenburger Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 9 ein umfangreiches Programm erleben:

 

Nachdem die Franzosen verspätet am Dienstag, dem 20.05.2008, um 23:54 Uhr ankamen, waren sie sehr erschöpft. An diesem Abend passierte daher nicht mehr viel. Am Mittwoch gingen unsere Gäste zum Cloppenburger Rathaus, wo der Bürgermeister Herr Dr. Wiese sie empfing. Am Nachmittag machten sie noch einen Ausflug nach Bremen. Donnerstags nahmen die Franzosen an unserem Unterricht teil. Danach gab es noch eine gemeinsame Gruppenarbeit zum Austausch. Am Nachmittag gingen die Deutschen zusammen mit den Franzosen bowlen. Abends wurde eine Fete von den Eltern in der Schule organisiert. Am Freitag fand nach einer weiteren Teilnahme an unserem Unterricht eine französische Führung durch das Cloppenburger Museumsdorf statt, wo die Schüler Brot backten. Schließlich gab es noch ein „Essen wie damals.“ Das Wochenende verbrachten die Franzosen in ihrer Gastfamilie. Viele fuhren zum Beispiel in den Kletterwald. Am Montag unternahmen wir dann einen gemeinsamen Ausflug nach Wilhelmshaven. Wir besichtigten das „Oceanis“ und das „Marinemuseum“. Ebenso nahmen wir noch an einer Hafenrundfahrt teil und hatten Zeit für einen Stadtbummel. Am Dienstag verabschiedeten wir dann unsere Franzosen nach einer ereignisreichen Woche.

Leonie Birk und Helen Sontag, Klasse 7Fb

Am Donnerstag, dem 27.03.08, um 8 Uhr am Cloppenburger Bahnhof: Wir warteten ungeduldig auf den Zug in Richtung Paris, wo wir eine Woche in einer Gastfamilie verbringen würden.

Alle bereiteten sich schon mal auf die achtstündige Zugfahrt zum „Gare du Nord“ vor.

Nach der Ankunft am Nachmittag nahmen uns die Franzosen in Empfang und stellten uns ihrer Familie vor. Am nächsten Tag wurde der Eiffelturm besichtigt und danach folgte eine ereignisreiche Bootsfahrt auf der Seine, unter anderem mit ein paar gerissenen Schiffstauen und vielen Sehenswürdigkeiten. Als wir mit unserem Picknick im botanischen Garten fertig waren, besuchten wir die „Grande Galerie de l´Evolution“, wo man Skelette und Fossilien anschauen konnte. In der Pariser Moschee bekamen wir dann typisch arabisches Gebäck, das für einige recht ungewohnt süß schmeckte.

vom 10. bis 19. Oktober 2007

O-Ton: Eine Weltreise durch Frankreich

In 18 Tagen um die Welt? Das ist doch gar nichts. Wir, 21 Mädchen, 6 Jungs, Frau Scholübbers und Herr Humphreys,  schafften in ca. 7 Stunden 4 Länder. Es traten am Start sowie auf der Fahrt zwar einige Turbulenzen auf, weil der ein oder andere seinen Reisepass bzw. Ausweis im Koffer vergessen hatte. Aber trotzdem versuchten wir unserem strikt gegliederten Plan einigermaßen zu folgen. Demnach sollten wir um 6.15 Uhr abfahren, um 9.45 Uhr die Niederlande erreichen und um 10.25 Uhr Belgien. Das war jedoch nicht alles, denn schließlich wollten wir Frankreich kennen lernen. Dort kamen wir auch um 12.56 Uhr an, doch wir mussten noch weiter reisen.

Clemens-August-Gymnasium

Bahnhofstraße 53
49661 Cloppenburg

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