Schulinterner Stoffverteilungsplan Werte und Normen

Organisatorisches:

Das Fach richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die nicht am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht teilnehmen.
Das Fach Werte und Normen wird durchgehend von der Klasse 5 bis zum Jahrgang 12 angeboten und in der Sekundarstufe I klassenübergreifend unterrichtet. In der Oberstufe wird im Kurssystem unterrichtet.
Anmeldungen zum bzw. Abmeldungen vom Werte- und Normen-Unterricht müssen am Ende eines Schuljahres erfolgen.

Gewichtung der Klassenarbeiten/Klausuren und der mündlichen Leistungen:

Pro Halbjahr wird in der Sekundarstufe I eine Klassenarbeit geschrieben, die mit 1/3 gewichtet wird, während die mündliche Leistung 2/3 zählt.
In der Oberstufe richtet sich die Gewichtung nach der Anzahl der Klausuren (eine Klausur 40%, mündliche Leistungen 60%; zwei Klausuren 50%, mündliche Leistungen 50%).

Bildungsbeitrag des Faches Werte und Normen

Das Unterrichtsfach Werte und Normen leistet einen gewichtigen Beitrag, um den Ansprüchen gerecht zu werden, die der § 2 des Niedersächsischen Schulgesetzes formuliert. Dem dort verankerten Ziel,

„(…) die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen“

weiterzuentwickeln, trägt das Fach Werte und Normen in besonderem Maße Rechnung.

Im Zentrum des Faches stehen zudem die folgenden didaktischen Prioritäten:

  • Auseinandersetzung mit Wirklichkeit und Wahrheitsansprüchen
  • Entwicklung ethischer Urteilsfähigkeit.

Entsprechend der Struktur der niedersächsischen Kerncurricula unterscheidet das KC Werte und Normen prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche:

„Die prozessbezogenen Kompetenzbereiche beziehen sich auf Verfahren, die von Schülerinnen und Schülern verstanden und beherrscht werden sollen, um Wissen anwenden zu können. Sie umfassen diejenigen Kenntnisse Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einerseits die Grundlage, andererseits das Ziel für die Erarbeitung und Bearbeitung der inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche sind, zum Beispiel Symbol- oder Fachsprache kennen, verstehen und anwenden, fachspezifische Methoden und Verfahren kennen und zur Erkenntnisgewinnung nutzen, Verfahren zum selbstständigen Lernen und zur Reflexion über Lernprozesse kennen und einsetzen, Zusammenhänge erarbeiten und erkennen sowie ihre Kenntnis bei der Problemlösung nutzen. (KC, S. 6)

Die folgenden drei prozessbezogenen Kompetenzbereiche sind verbindlich:

  • Wahrnehmen und Beschreiben
  • Verstehen und Reflektieren
  • Diskutieren und Urteilen

Die inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche sind fachbezogen; es wird bestimmt, über welches Wissen die Schülerinnen und Schüler im jeweiligen Inhaltsbereich verfügen sollen.

Das systematische und kumulative Lernen wird im Fach Werte und Normen verwirklicht, indem aus den fünf inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen altersangemessene Leitthemen für die Doppeljahrgänge abgleitet wurden.

Clemens-August-Gymnasium

Bahnhofstraße 53
49661 Cloppenburg

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Fax 0 44 71 / 94 81 50

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