Exkursion nach Berlin im Januar 2015

Nachdem die Truppe hochmotivierter Schüler inklusive einer leicht nervösen Frau Moormann alias „Ms Monument“ alias „Die Eisenfaust“ unbeschadet und sicher in Berlin angekommen war, die Zimmerverteilung abgeschlossen und selbstverständlich das Hotel WLAN eingerichtet war, ging es dann direkt los auf Kneipensuche. Ohne Ziel und Plan mussten wir aber leider schließlich zum Hotel zurückkehren, ohne eine Bar von innen gesehen zu haben.

Glück im Unglück, denn somit ergab es sich, dass alle Schüler am nächsten Tag topfit die morgendliche Stadtführung erleben konnten. Dank einer gleichermaßen freundlichen wie kompetenten Stadtführerin konnten wir verschiedenste Sehenswürdigkeiten bewundern und Denkmäler besichtigen. Trotz strahlendem Sonnenschein machte uns allerdings die eisige Kälte zu schaffen - ein Glück, dass mittlerweile neben Starbucks- scheinbar auch Dunkin’ Donuts-Filialen wie Unkraut aus der Erde schießen, sodass wir uns mit Kaffee und Kakao aufwärmen konnten. Auch die abendliche Erkundung sämtlicher S-Bahn-Stationen aufgrund von der Unfähigkeit einiger Schüler, den Fahrplan korrekt zu interpretieren, führte zu einer weiteren, in diesem Falle aber unfreiwilligen, Besichtigung der Stadt. Nichtsdestotrotz konnte schließlich jeder von uns auch am Abend die kulturelle Vielfalt Berlins erleben, welche nachmittags während der ausgiebigen Shoppingtour des weiblichen Teiles der Gruppe zwar schon realisiert, aber aufgrund der erdrückenden Anzahl lohnenswerter Geschäfte vorerst ignoriert wurde.

Der zweite Tag der Exkursion wurde wiederholt geprägt von unangenehmen Temperaturen, vor welchen wir glücklicherweise im Deutschen Historischen Museum Zuflucht fanden. Dort hatte der Kurs die Möglichkeit, das Wissen über die Geschichte Deutschlands aufzufrischen. An nächster Stelle des von Frau Moormann streng durchgeplanten Tages stand die Besichtigung des ehemaligen STASI-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen. Die Führung durch das Gebäude übernahm ein Zeitzeuge, welcher durch seine Gefängniserfahrungen den Alltag sowie die Methoden der Stasi in Punkto Informationsbeschaffung durch operative Psychologie sehr verständlich nahebringen konnte. Der Abend zur freier Beschäftigung war nach diesem Tag grandios angelegt, sodass der Super Bowl vor allem von männlicher Seite aus genossen werden konnte.

Doch Frau Moormann wäre nicht „Ms Monument“ beziehungsweise „Die Eisenfaust“ hätte sie nicht auch am Abfahrtstag während der letzten verbleibenden Stunden die Aneignung von Wissen und die weitere Ausbildung des Geschichtsbewusstseins in den Mittelpunkt gestellt. Deshalb besichtigten wir abschließend das Grenzgebiet und die Mauer an der Bernauer Straße und schossen bei der Gelegenheit ein sehr bewegtes Foto an einem sehr bewegenden Ort.

Die Fahrt zurück in das Heimatörtchen verlief, wie zu erwarten, ohne Komplikationen unsererseits, da eine plötzliche allgemeine Müdigkeit den Kurs zu überfallen schien und die Zugfahrt somit nicht von Gelächter, sondern von Geschnarche erfüllt war. Alles in allem war die Exkursion nach Berlin ein voller Erfolg. Sie bildete einen gelungenen Abschluss des Themas „Nationalsozialismus und Deutsches Selbstverständnis“ und gleichzeitig konnten wir dank einer gelungenen Planung von Frau Moormann alias „Ms Monument“ alias „Die Eisenfaust“ sehr viel von unserer Hauptstadt sehen. 

Alles in allem war die Exkursion nach Berlin ein voller Erfolg. Sie bildete einen gelungenen Abschluss des Themas „Nationalsozialismus und Deutsches Selbstverständnis“ und gleichzeitig konnten wir dank einer gelungenen Planung von Frau Moormann alias „Ms Monument“ alias „Die Eisenfaust“ sehr viel von unserer Hauptstadt sehen.

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