Jahrgang 11 Lehrplan

11.1

Für das erste Halbjahr ist das Rahmenthema 2 „Vom 20. ins 21. Jahrhundert – eine Zeitenwende?“  mit dazugehörigem Kernmodul obligatorisch.

Erwartete Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • analysieren ggf. mithilfe auf die Module bezogener fachspezifischer Fragestellungen und Arbeitstechniken konkrete historische Sachverhalte sowie Krisen-und Umbruchsituationen an der Wende zum 21. Jahrhundert
  • arbeiten Ursachen und Wirkungen des Zerfalls der bipolaren Welt im 20./21. Jahrhundert heraus
  • analysieren die Folgen gelungener und gescheiterter Transformationsprozesse an ausgewählten Beispielen.
  • reflektieren historische Prozesse des Wandels bzw. deren Deutungen.

Kernmodul: Vom 20. ins 21. Jahrhundert - eine Zeitenwende?

  • Vergleich von imperialen und hegemonialen Politikkonzepten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  • Historische Begriffe

(z.B. „Wende“, „Kalter Krieg“, „Mauerfall“, „Glasnost“, „Perestroika“, „Solidarność“)

  • Deutungen der Zeitenwende zum 21. Jahrhundert (z.B. „Ende der Geschichte“, Beschleunigungserfahrungen)

 

Von der Fachkonferenz wurde das Wahlmodul 4 zum obligatorischen Thema benannt.

Wahlmodul 4: Die friedliche Revolution in der DDR 1989

Perspektive:

·       national

·       europäisch

Strukturierende Aspekte:

·       Freiheit und Herrschaft

·       Wirtschaft und Umwelt

·       Individuum und Gesellschaft

Dimensionen:

·       Politikgeschichte

·       Wirtschaftsgeschichte

·       Sozialgeschichte

Inhalte

  • Die Systemkrise in der DDR (u.a. Wirtschaft, Technologie, Umwelt)
  • Ideologische Erstarrung als Reaktion auf Wandlungsprozesse in Osteuropa (Abgrenzung von Glasnost und Perestroika)
  • Kirchen, Bürgerbewegungen und politische Plattformen (z.B. „Initiative Frieden und Menschenrechte“, „Demokratie Jetzt“, „Neues Forum“) als Akteure des offenen politischen Widerstands (u.a. Leipziger Montagsdemonstrationen)
  • Von der friedlichen Revolution zum Beitritt zur Bundesrepublik. Bilanz der deutschen Einheit (u.a. Runde Tische, Mauerfall, freie Wahlen, Wirtschafts-, Währungs-und Sozialunion, Zwei-plus-Vier-Vertrag)

 

11.2

Für das zweite Halbjahr ist das Rahmenthema 1 „Die Welt im 15. und 16. Jahrhundert “ mit dazugehörigem Kernmodul obligatorisch.

Erwartete Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • analysieren mithilfe auf die Module bezogener fachspezifischer Fragestellungen und Arbeitstechniken konkrete historische Sachverhalte sowie Umbruchsituationen des 15. und 16. Jahrhunderts.
  • arbeiten Ursachen und Wirkungen historischer Entwicklungen sowie die Interessen der Beteiligten in konkreten historischen Situationen der Renaissancezeit heraus.
  • beschreiben Veränderungsprozesse und/oder Konstanten im Umbruch.
  • charakterisieren historische Umbrüche als beschleunigte Prozesse und Entwicklungen, durch die eine grundlegende Veränderung der bestehenden gesellschaftlichen Strukturen herbeige-führt wird.
  • reflektieren historische Prozesse des Wandels bzw. deren Deutungen.

Kernmodul: Die Welt im 15. und 16. Jahrhundert –eine Zeitenwende?

  • Vergleich von Überblicksdarstellungen zum 15. und 16. Jahrhundert in Auszügen
  • Einführung in die räumliche Bedingtheit und Dimensionalität von Geschichtsbetrachtungen (z.B. eurozentrische im Vergleich zur globalen Perspektive; Politik- und Kulturgeschichte)
  • Vergleich unterschiedlicher Epochenvorstellungen und Zeitkonzepte (z. B. zyklisch, linear)
  • Mythos „Renaissance“

 

Von der Fachkonferenz wurde das Wahlmodul 1 zum obligatorischen Thema benannt.

Wahlmodul 1: Der Beginn der Europäisierung der Welt

Perspektive:

·       global

 

Strukturierende Aspekte:

·       Freiheit und Herrschaft

·       Wirtschaft und Umwelt

·       Kontinuität und Wandel

Dimensionen:

·       Wirtschaftsgeschichte

·       Sozialgeschichte

·       Geschlechtergeschichte

·       Umweltgeschichte

 

Inhalte

  • Motive und Abläufe (z.B. Heinrich der Seefahrer, Isabella I. von Kastilien und Columbus, Cortez und Malintzin)
  • Mythos „El Dorado“
  • Die Wahrnehmung der Entdecker und Eroberer durch die einheimische Bevölkerung
  • Herrschaftsstrukturen in der Neuen Welt (Repartimiento/Encomienda)
  • Folgen der Kolonialisierung (z.B. Sozialstruktur und Ökologie)

-> weitere Wahlmodule/Teilaspekte von Wahlmodulen können durch die Lehrkraft ergänzt werden  

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