Fachbereich Biologie

Biologie (von altgriechisch βίος bíos, deutsch ‚Leben‘ und -logie ‚Lehre‘, abgeleitet aus altgriechisch λόγος lógos) ist die Wissenschaft von den Lebewesen und befasst sich mit allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen, speziellen Besonderheiten der Lebewesen, ihrem Aufbau, Organisation und Entwicklung sowie ihren vielfältigen Strukturen und Prozessen. Sie ist ein Teilgebiet der Naturwissenschaften.

 

Die Biologie ist sehr umfassend und lässt sich in viele Teilgebiete unterteilen. Zu den auf Allgemeinheit ausgerichteten Teilgebieten der Biologie gehören insbesondere Zellbiologie (Zytologie), Physiologie, Biochemie, Biophysik, Theoretische Biologie und Ökologie. Mit großen Gruppen der Lebewesen befassen sich Botanik (Pflanzen), Zoologie (Tiere) und Mikrobiologie (Mikroorganismen). Die Betrachtungsobjekte der Biologen reichen von Molekül­strukturen über Organellen, Zellen, Zellverbänden, Geweben und Organen zu komplexen Organismen. In größeren Zusammenhängen wird das Verhalten einzelner Organismen sowie ihr Zusammenspiel mit anderen und ihrer Umwelt untersucht. Ebenso vielfältig sind die verwendeten Methoden, Theorien und Modelle.

(https://de.wikipedia.org/wiki/Biologie 26.2.2017)

An der Schule wird nur ein winziger Teil dieser Wissenschaft vermittelt.



Nach den Biologiekursen auf erhöhtem Niveau nahmen jetzt auch die Kurse auf grundlegendem Niveau an einem Besuch der Forschungsstation „Leben im Wasser“ im Dümmer Museum teil.

So ging es also am 29.8. nach Lembruch zum Dümmer Museum. Nach einem orientierenden Einstieg lautete die Problemstellung: „Dümmersanierung – Warum muss ein See saniert werden?“ Die Arbeit erfolgte in drei Blöcken und in Gruppenarbeit: Bei der ökologischen Vor-Ort-Parameter-Probenentnahme wurden z.B. der pH-Wert, der Sauerstoffgehalt und das Vorkommen von Algen und „Blaualgen“ untersucht. Die Arbeit mit dem Lichtmikroskop zeigte die ganze Vielfalt der Organismen im See auf. Abschließend wurde in der gesamten Gruppe über die zahlreichen Nutzungsansprüche an das Gewässer diskutiert. Die Veranstaltung diente auch zur Vorbereitung auf das Abitur, denn die speziellen fachbezogenen Hinweise zur Abiturprüfung 2018 fordern die Auseinandersetzung mit dem Ökosystem See.

Greta Thole gehörte zu den landesbesten Teilnehmern der ersten Runde an der Biologie Olympiade und nahm mit Erfolg an der zweiten Runde teil. Sie erhielt als Anerkennung für das besondere Engagement im Fach Biologie die Urkunde von der Schulleiterin überreicht. Im Weiteren Gretas Bericht:

"Ich muss zugeben: Es brauchte einige Überzeugungskraft, bis ich mich dazu überreden lassen konnte, bei der Bio-Olympiade mitzumachen. Hört sich ja erstmal nicht allzu spaßig an, Aufgaben zu machen, um dann an einem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem man höchstwahrscheinlich sowieso nicht allzu weit kommen wird.

In diesem Schuljahr nahmen gleich zwei Schülerinnen und ein Schüler des 11. Jahrgangs an der Biologieolympiade teil: Stefanie Holzer, Dimitri Schreiter und Greta Thole. Sie bekamen jetzt von der Schulleiterin die Urkunden überreicht. Greta Thole erreichte dabei ein so gutes Ergebnis, dass sie zu den Landesbesten gehört und damit an der zweiten Runde teilnehmen darf. Sie muss in den nächsten Tagen eine anspruchsvolle Klausur schreiben. Im nächsten Jahr findet die 28. Internationale Biologieolympiade (IBO) in Coventry in England statt. Dieser internationale Wettbewerb, an dem sich Schülerinnen und Schüler aus über 50 Ländern beteiligen, hat seinen Höhepunkt in der jährlich stattfindenden Endrunde - dieses Jahr, wie gesagt, in England. Um hier jedoch mitmachen zu können, wird ein nationaler Auswahlwettbewerb über vier Runden durchgeführt, an dem alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 13 mitmachen können.

Dass Landwirtschaft auch heute noch sehr abwechslungsreich sein kann, durfte die Klasse 5c gemeinsam mit Frau Schlarmann sowie Frau Bartels auf dem Hof Osterhus in Molbergen erfahren. Im Zuge des Biologieunterrichts, in dem der Ausflug thematisch vorbereitet wurde, ging es am 13.06.16 mit dem Fahrrad auf zu einem Erlebnisvormittag. Freundlich empfangen wurden die Schüler vom Landwirt mit seiner Frau, dem Opa sowie den drei Hunden, die von vielen Schülern gleich ins Herz geschlossen wurden. Die Schüler besichtigten verschiedene Stallungen des Familienbetriebes, erhielten einen anregenden Vortrag zur Praxis der Nutztierhaltung und konnten Kälber, Kühe, Bullen, Schweine, Kaninchen und Katzen streicheln.

Ende Mai 2016 führten die Biologie-Kurse auf grundlegendem Niveau von Frau Meirowski, Frau Ewald und von Herrn Dr. Siemer eine Exkursion zum Ökosystem "Wald" durch. In einem Waldgebiet in der Nähe von Goldenstedt trafen die Kurse auf einen vom staatlichen Forstamt gestellten Waldpädagogen. Dieser erklärte den Schülerinnen und Schülern unter anderem, wie sich der Wald ohne menschliche Einflüsse hätte entwickeln können. Dies wurde besonders anschaulich an einem seit Jahrzehnten unberührtem Stück Wald dargestellt, in dem man erkennen konnte, wie die Wälder vor dem Eingreifen des Menschen ausgesehen haben. Doch nicht nur die Geschichte und Entwicklung des Waldes wurde den Schülern aufgezeigt, sondern auch die Bedeutung von Bäumen für die Speicherung von Kohlenstoff. Der Ausflug erwies sich für das bessere Verständnis für den Wald und die Bedeutung von diesem als durchaus hilfreich und würde von den Kursen gerne wiederholt werden.

Felix Pille (Jg. 11)

Jahr für Jahr fördert die Europäische Union in ihren Mitgliedsländern zahlreiche Projekte, Initiativen und Unternehmungen. Um diese Unterstützung der EU in Deutschland stärker sichtbar zu machen, öffneten in der Europawoche vom 30. April bis 9. Mai 2016 erstmals bundesweit 60 EU-Förderprojekte ihre Türen und luden die Öffentlichkeit ein, live zu erleben, wie Förderung funktioniert. Niedersachsen beteiligte sich mit 18 Projekten in allen Landesteilen und präsentierte gemäß dem Motto ‚Europa in meiner Region‘ auch Erfolgsgeschichten aus der Region Weser-Ems.

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